Pressemitteilung Bürger*inneninitiative Osterholz Bleibt: Bündnisdemonstration am 09. Oktober

Pressemitteilung 06. Oktober 2021

Breites Bündnis ruft zur Demonstration zum Erhalt vom Osterholz Wald auf – Es wird weiter an Alternativen gearbeitet – Gerichtsverfahren noch nicht entschieden

Sechsundzwanzig Gruppen und Initiativen aus Wuppertal und darüber hinaus rufen auf am Samstag den 09. Oktober, 2021, für den Erhalt vom Osterholz Wald auf die Straße zu gehen. Die Demonstration unter dem Motto: „Wälder schützen! Rodungen verhindern! Osterholz bleibt!“, wird um 14:00 Uhr am Elberfelder Bahnhofsvorplatz (Döppersberg), Wuppertal Hauptbahnhof starten.

Einer der Pressesprecher der Bürger*inneninitiative Osterholz Bleibt, René Schuijlenburg sagt dazu: „Wir freuen uns, dass der Widerstand gegen die geplanten Rodungen im Osterholz Wald wächst. Das ist auch notwendig, denn keine der vertretenen Parteien im Bundestag haben in ihrem Programm Klimamaßnahmen, die für das Pariser 1,5 Grad Ziel ausreichen. Es wird also drauf ankommen, dass die Bevölkerung auf die Straße geht um Druck auszuüben, damit das 1,5 Grad Ziel erreicht werden kann. Das gilt für das Osterholz, aber auch für Projekte wie Garzweiler 2, wo das Dorf Lützenrath vom Abriss durch RWE bedroht wird. Deswegen gibt es auf der Demonstration am Samstag auch ein Klimagerechtigkeitsblock, dass nicht nur für den Erhalt vom Osterholz Wald auf die Straße geht, sondern auch fordert, dass Lützerath nicht abgerissen wird.“

Hinter den Kulissen wird weiterhin an alternative Lösungen für den Abraum der Firma Oetelshofen gearbeitet. Die Option den Abraum in der Grube Neandertal zu lagern ist weiterhin eine gute Möglichkeit um die Teilrodung im Osterholz Wald zu verhindern. Oberbürgermeister Uwe Schneidewind hat dazu einige Gespräche geführt. Auch er versucht eine Alternativlösung zu finden, damit der Wald vollständig erhalten bleibt.

Marjolein Schlüter, eine der Pressesprecher*innen der Bürger*inneninitiative Osterholz Bleibt, sagt dazu: „Durch das Abrutschen einer Böschung in der Grube Neandertal ist Gefahr im Verzug. Bereits 2014-15 hat die Firma Oetelshofen Material geliefert um das Schlimmste zu verhindern. Dort wird genau die Menge Abraum braucht, die hier im Wald deponiert werden soll. Die Gespräche, die jetzt geführt werden, hätten bereits vor 2-3 Jahren stattfinden sollen. Jetzt drängt die Zeit. Nun liegt der Beschluss auf dem Tisch und es wird über die Mehrkosten gefeilscht. Allerdings könnte die Stadt Wuppertal ihren Eigenanteil, den sie für die BUGA 2031 tragen müsste, in den Transport dieses Abraums investieren. Das rettet nicht nur 5,5 ha Osterholz Wald, 3,37 ha Böschung auf der Halde, sondern auch die Bäume auf der Königs- und Kaiserhöhe, die für eine Hängebrücke der BUGA gefällt werden müssten. In Zeiten des Klimawandels muss jeder Baum erhalten bleiben.“

Vor dem Verwaltungsgericht laufen im Moment auch mehrere Gerichtsverfahren gegen den Planfeststellungsbeschluss der Bezirksregierung und die sofortige Vollstreckung vom selbigen Beschluss. Die Gerichtsverfahren haben das Ziel die geplante Teilrodung zu stoppen.

Bündnisdemonstration „Wälder schützen! Rodungen verhindern! Osterholz bleibt!“ – Samstag 09. Oktober, 2021 – 14:00 Uhr // Wuppertal Hauptbahnhof (Hbf) Bahnhofsvorplatz (Döppersberg).

Für eventuelle Rückfragen oder Interviews stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung:

Per Email: OsterholzBleibt@nachhaltig-in-wuppertal.org

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